Welche Immobilienbewertung benötigen Sie?
Wir wählen das Bewertungsverfahren und den Gutachtentyp passend zu Ihrem Anlass, dem Objekt und dem erforderlichen Beweis- und Detaillierungsgrad.
- Zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024
- Immobilienbewertung seit 1985
- Persönliche Ortsbesichtigung
- Nachvollziehbare Wertermittlung

Verkehrswertgutachten
Für Erbschaft, Scheidung, Pflichtteil, Gericht, Finanzamt und belastbare Vermögensentscheidungen.
Kurzgutachten
Kompakte Marktwertermittlung für Verkauf, Kauf, Finanzierung und private Entscheidungsgrundlagen.
Mietwertgutachten
Nachvollziehbare Ermittlung der ortsüblichen Miete für Wohn- und Gewerbeimmobilien.
Gutachtenprüfung
Fachliche Prüfung vorhandener Bewertungen, Berechnungen und wertrelevanter Annahmen.
So läuft eine Immobilienbewertung ab
Transparent, strukturiert und nachvollziehbar – von der Anfrage bis zum fertigen Gutachten.
- 1
Anfrage senden
Sie übermitteln uns die wichtigsten Eckdaten Ihrer Immobilie bequem online oder telefonisch.
- 2
Erstgespräch und Termin
Wir klären den Bewertungsanlass und stimmen den passenden Ortstermin mit Ihnen ab.
- 3
Ortstermin durchführen
Der Sachverständige besichtigt die Immobilie und erfasst alle wertrelevanten Merkmale.
- 4
Immobilie bewerten
Auf Basis von Unterlagen, Lage- und Marktdaten erfolgt die fundierte Wertermittlung.
- 5
Gutachten erhalten
Sie erhalten Ihre Bewertung strukturiert, nachvollziehbar und verständlich aufbereitet.
Immobiliengutachten in Frankfurt am Main persönlich beauftragen
Wir klären Ihren Bewertungsanlass, den passenden Gutachtentyp, die erforderlichen Unterlagen und den möglichen Ortstermin. Sie erhalten eine transparente Einschätzung zum weiteren Vorgehen.
Marktdaten, Angebotspreise und Praxiseinordnung
Für die Markteinordnung verbinden wir unsere Bewertungspraxis mit aktuellen Angebots- und Marktindikatoren. Die Werte dienen als Orientierung; für den konkreten Verkehrswert sind Lage, Zustand, Rechte, Mieten und weitere Objektmerkmale maßgeblich.
Aus unserer Bewertungspraxis und Marktbeobachtung
Aus unserer Bewertungspraxis und laufenden Marktbeobachtung ergibt sich für Frankfurt ein sehr hohes Kaufpreisniveau und ein sehr hohes Mietniveau. Die Bandbreite zwischen einfachen und guten Wohnlagen ist besonders groß. Mikrolage, Modernisierungsstand und energetische Qualität können den Wert deshalb erheblich verschieben. Kaufpreise und Mieten bewegen sich derzeit vergleichsweise ähnlich. Entscheidend bleibt daher die objektspezifische Einordnung innerhalb des lokalen Teilmarktes.
| Praxiseinordnung | Marktstand | Bewertungshinweis |
|---|---|---|
| Bestandswohnungen – durchschnittliches Preisniveau | 5.950 €/m² | Ausgangspunkt, keine objektspezifische Wertangabe |
| Spanne einfache bis gute Wohnlage | 4.450–9.100 €/m² | Mikrolage und Zustand entscheiden über die Einordnung |
| Durchschnittliche Kaltmiete | 17,00 €/m² | Ertragsobjekte zusätzlich nach Mietvertrag und Nachhaltigkeit prüfen |
| Markttendenz | Weitgehend stabil | Mietentwicklung: steigend |
Auswertung von Angebotsdaten und Marktindikatoren
Die Angebotsauswertung für Bestandswohnungen in Frankfurt zeigt eine deutliche Differenzierung nach Wohnlage. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt über dem Vorjahresniveau, die durchschnittliche Kaltmiete über dem Vorjahresniveau. Ergänzend weisen die Marktdaten eine Mietrendite von rund 3,2 % und ein sehr niedriges Leerstandsniveau aus. Angebotspreise und pauschale Durchschnittswerte ersetzen keine objektspezifische Bewertung.
| Segment | Einfache Lage | Mittlere Lage | Gute Lage |
|---|---|---|---|
| Bestandswohnung – Kaufpreis | 4.450 €/m² | 6.500 €/m² | 9.100 €/m² |
| Bestandswohnung – Kaltmiete | 12,75 €/m² | 19,30 €/m² | 28,00 €/m² |
Wo liegt Ihre Immobilie innerhalb dieser Bandbreiten?
Wir ordnen Ihre Immobilie anhand der konkreten Mikrolage, des Gebäudezustands, der Ausstattung und der rechtlichen sowie wirtschaftlichen Merkmale ein.
REGIONALE MARKTDATEN · 2024 bis Anfang 2026
Immobilienmarkt Frankfurt am Main 2025/2026
stabil bis leicht steigend
Der Frankfurter Markt gewinnt wieder an Aktivität; gute Lagen und marktgerechte Objekte zeigen eine robuste Entwicklung.
Kauffälle 2024
4.889
Transaktionen
+23 % gegenüber dem Vorjahr
Geldumsatz
ca. 4,0
Mrd. €
+19 % gegenüber dem Vorjahr
Eigentumswohnungen
4.500–7.000
€/m² Wohnfläche
typische Spanne vieler Stadtteile
Freistehendes Einfamilienhaus
815.000
€ Modellpreis mittlere Lage
standardisiertes Vergleichsobjekt
Frankfurter Immobilienmarkt: Spürbare Erholung bei weiterhin selektiver Preisfindung
Der Frankfurter Immobilienmarkt hat sich nach der deutlichen Zurückhaltung des Jahres 2023 wieder belebt. Im Jahr 2024 wurden rund 4.889 Kaufverträge registriert. Das entspricht einem Anstieg von etwa 23 Prozent. Der Geldumsatz erhöhte sich um rund 19 Prozent auf knapp 4 Milliarden Euro. Besonders deutlich war die Erholung beim Wohnungseigentum, während auch bebaute Grundstücke wieder häufiger gehandelt wurden.
Die zunehmende Marktaktivität bedeutet jedoch keine Rückkehr zu einer undifferenzierten Preisentwicklung. Käufer prüfen Finanzierung, Energiezustand, Modernisierungsbedarf und Vermietbarkeit weiterhin genau. Gut gelegene und wirtschaftlich nutzbare Immobilien finden wieder leichter einen Käufer, während Objekte mit Sanierungsstau oder überhöhten Preisvorstellungen längere Vermarktungszeiten aufweisen.
Eigentumswohnungen
Für Bestandswohnungen bewegt sich das typische Preisniveau in vielen Frankfurter Stadtteilen häufig zwischen etwa 4.500 und 7.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. In einfacheren oder peripheren Lagen sind niedrigere Werte möglich. In gefragten innerstädtischen Quartieren, bei hochwertiger Ausstattung und in Neubauprojekten werden regelmäßig deutlich höhere Preise erzielt.
Westend, Nordend, Sachsenhausen und einzelne innerstädtische Mikrolagen gehören zum oberen Marktsegment. Dort reicht das Preisniveau je nach Objektqualität von etwa 5.000 bis über 12.000 Euro je Quadratmeter. Besonders hochwertige Neubauwohnungen, Penthouses und außergewöhnliche Altbauobjekte können nochmals darüber liegen.
Fechenheim, Höchst, Gallus und Teile von Kalbach-Riedberg bieten ein breiteres Spektrum. Dort bewegen sich Wohnungen häufig zwischen etwa 3.500 und 7.000 Euro je Quadratmeter. Gute Verkehrsanbindung, Quartiersentwicklung und Neubauaktivität können in diesen Stadtteilen zusätzliche Nachfrage erzeugen.
Ein- und Zweifamilienhäuser
Das Angebot an Ein- und Zweifamilienhäusern ist innerhalb des Stadtgebiets strukturell begrenzt. Für ein standardisiertes freistehendes Einfamilienhaus mittlerer Lage wird ein Preisniveau um 815.000 Euro erreicht. Reihenhäuser und Doppelhaushälften liegen bei vergleichbaren Modellannahmen häufig um 700.000 Euro.
In gefragten Wohnlagen wie Westend, Sachsenhausen, Dornbusch, Eschersheim oder Bergen-Enkheim können moderne oder umfassend sanierte Häuser deutlich höhere Kaufpreise erzielen. Grundstücksgröße, bauliche Ausnutzbarkeit, Energiezustand und die Qualität der Mikrolage wirken besonders stark auf den Gesamtwert.
Wohnbauland
Wohnbauland bleibt in Frankfurt knapp. Allgemeine Durchschnittswerte sind nur eingeschränkt aussagekräftig, da die Bodenwerte zwischen zentralen Wohnlagen, Neubaugebieten und Randlagen stark differieren. Neben dem Bodenrichtwert sind insbesondere Geschossflächenzahl, Zuschnitt, Erschließung, Altbebauung und planungsrechtliche Nutzbarkeit zu würdigen.
In zentralen und gehobenen Lagen führt die begrenzte Flächenverfügbarkeit zu einem strukturell hohen Bodenwertanteil. In Entwicklungsgebieten wie Kalbach-Riedberg oder am Stadtrand ist die Projektkalkulation stärker von Baukosten, Dichte und Vermarktungsrisiko abhängig.
Mietmarkt
Der Frankfurter Mietmarkt bleibt angespannt. In mittleren und aufstrebenden Lagen bewegen sich Angebotsmieten häufig zwischen etwa 12 und 18 Euro je Quadratmeter. In zentralen und hochwertigen Lagen werden vielfach 18 bis 25 Euro je Quadratmeter verlangt. Neubauwohnungen können je nach Lage und Ausstattung darüber liegen.
Die hohe Arbeitsplatzdichte, internationale Nachfrage und der starke Anteil kleiner Haushalte stützen den Mietmarkt. Gleichzeitig wächst die Differenz zwischen Bestandsmieten und Neuvertragsmieten, wodurch die Umzugsbereitschaft vieler Haushalte sinkt.
Mehrfamilienhäuser und Anlageobjekte
Der Investmentmarkt hat wieder an Aktivität gewonnen. Besonders Großtransaktionen und professionell strukturierte Verkäufe zeigen, dass institutionelle und kapitalstarke Käufer wieder stärker in den Markt zurückkehren. Gefragt sind gut vermietete Wohnobjekte in stabilen Lagen, während hoher Instandhaltungsbedarf und energetische Defizite zunehmend eingepreist werden.
Die Renditeanforderungen bleiben lageabhängig. In Premiumlagen akzeptieren Käufer niedrigere Anfangsrenditen zugunsten von Wertstabilität. In mittleren und aufstrebenden Quartieren stehen höhere laufende Erträge und Entwicklungspotenziale stärker im Vordergrund.
Regionale Teilmärkte
Zu den besonders wertstabilen Wohnlagen zählen Westend, Nordend, Sachsenhausen und ausgewählte Bereiche der Innenstadt. Bockenheim, Bornheim und das Europaviertel bilden breite gehobene Marktsegmente mit hoher Eigennutzer- und Mietnachfrage.
Gallus, Ostend und Kalbach-Riedberg profitieren von Quartiersentwicklung und guter Anbindung. Fechenheim und Höchst bieten teilweise günstigere Einstiegspreise, weisen jedoch innerhalb der Stadtteile deutlich unterschiedliche Mikrolagen auf.
Markttendenzen
- Transaktionsmarkt erholt sich: Kaufverträge und Umsatz sind deutlich gestiegen.
- Wohnungseigentum besonders aktiv: Die Zahl der Verkäufe hat überdurchschnittlich zugelegt.
- Premiumlagen bleiben robust: Gute Lagen zeigen eine hohe Wertstabilität.
- Aufstrebende Quartiere gewinnen: Infrastruktur und Stadtentwicklung erzeugen neue Nachfrage.
- Mietmarkt bleibt angespannt: Das knappe Angebot stützt die Neuvertragsmieten.
- Energiezustand wird wichtiger: Modernisierungskosten wirken stärker auf Kaufpreise und Vermarktungsdauer.
Markteinschätzung
Für 2026 ist von einer überwiegend stabilen bis leicht positiven Entwicklung auszugehen. Die steigende Zahl der Verkäufe spricht für eine fortschreitende Normalisierung. Eine flächendeckende starke Preissteigerung ist jedoch nicht zu erwarten.
Gute Lagen, marktgerechte Preisansätze und energieeffiziente Immobilien dürften sich robuster entwickeln als sanierungsbedürftige Bestände. Die Unterschiede zwischen den Stadtteilen und innerhalb einzelner Quartiere bleiben groß.
Hinweis zur Markteinschätzung
Die dargestellten Preisbereiche beruhen auf der laufenden Beobachtung öffentlich angebotener Immobilien, der Auswertung verfügbarer Marktkennzahlen und der sachverständigen Einordnung regionaler Lage- und Objektmerkmale. Es handelt sich um allgemeine Orientierungswerte. Der Wert einer konkreten Immobilie kann hiervon insbesondere aufgrund von Mikrolage, Grundstück, Baujahr, Zustand, Ausstattung, Nutzung, Vermietungssituation und rechtlichen Besonderheiten erheblich abweichen.