Sachverständigenbüro von den Busch

Nutzungsflexibilität

Immobilienlexikon

Nutzungsflexibilität beschreibt, wie leicht Gebäude und Flächen an andere Nutzer, Betriebsabläufe oder Marktanforderungen angepasst werden können.

Definition

Nutzungsflexibilität beschreibt die praktische Anpassungsfähigkeit einer Immobilie. Sie hängt unter anderem von Grundriss, Tragwerk, Raumhöhen, Erschließung, Gebäudetechnik, Andienung und Planungsrecht ab.

Bewertungsrelevanz

Hohe Flexibilität kann die Drittverwendungsfähigkeit und damit Marktgängigkeit stützen. Geringe Flexibilität kann Umbaukosten und Vermarktungszeiten erhöhen.

Praxisbeispiel

Bei einem Industriepark wurden Hallen als multifunktional nutzbar eingeschätzt. Diese Eigenschaft war wirtschaftlich günstiger als eine ausschließlich auf einen einzelnen Produktionsprozess zugeschnittene Konstruktion.

Typische Fehler

  • nur die aktuelle technische Nutzung betrachten.
  • Genehmigungsfähigkeit alternativer Nutzungen ignorieren.
  • Umbaukosten und Ausfallzeiten nicht berücksichtigen.
Frage zur Immobilienbewertung?
Bewertung anfragen